Erfolgreicher Start des Projekts nxtAIM

nxtAIM Generative Methoden für Perzeption, Prädiktion und Planung. Der Projekt Kick-off verlief dank des nxtAIM-Teams sehr erfolgreich. Alle Projektpartner trafen sich, um das Projekt nxtAIM gemeinsam zu starten und die nächsten Schritte für eine erfolgreiche Projekt-Umsetzung zu diskutieren.

Eine gute Atmosphäre, ein hochmotiviertes Projektteam und ein wichtiges, aktuelles Forschungsprojekt für autonomes Fahren, NXT GEN AI METHODS – nxtAIM, prägten den Kick-off am 26./27.2.2024 in Karlsruhe. Über zwei Tage wurden die verschiedenen Teilprojekte präsentiert und die nächsten Schritte zur erfolgreichen Umsetzung der Initiative diskutiert, geleitet vom Projektkoordinator Jörg Reichardt, Continental und Co-Koordinator Ulrich Kreßel, Mercedes-Benz. Die Zusammenarbeit aller Projektmitglieder war beeindruckend und erfolgsversprechend. Das Projektkonsortium besteht aus 20 Partnern, darunter Automobilhersteller, Zulieferer, Technologieanbieter, Forschungseinrichtungen, Universitäten und externen Partnern. nxtAIM wurde aus der VDA Leitinitiative autonomes und vernetztes Fahren initiiert und entwickelt und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Die Laufzeit beträgt 36 Monate und geht von Januar 2024 bis Dezember 2026.

Automatisierte Fahrfunktionen sind derzeit noch stark eingeschränkt, bedingt durch die aktuelle Systemarchitektur und die verwendeten diskriminativen, maschinellen Lernmethoden. nxtAIM führt generative Methoden ein, die einen bidirektionalen Informationsfluss ermöglichen und die Entwicklung autonomer Fahrfunktionen erheblich verbessern werden. Foundation-Modelle für Fahrdaten werden als herausragendes Ergebnis entstehen. Die Mobilität der Zukunft ist autonom, wobei auch weiterhin Menschen und Fahrzeuge den Verkehrsraum teilen und miteinander interagieren werden. Trotz vieler Fortschritte bestehen weiterhin Hürden bezüglich Skalierbarkeit, Übertragbarkeit und Nachverfolgbarkeit datenbasierter Fahrfunktionen. Generative KI bietet einen alternativen Ansatz und hat ihre Fähigkeiten in Anwendungen wie Sprachmodellen und Text-zu-Bild-Generatoren bewiesen. Durch generative Methoden und die Entwicklung von Foundation-Modellen strebt nxtAIM einen Paradigmenwechsel in der Systemarchitektur und der KI-Methodik an. Aktuelle Systemarchitekturen basieren auf unidirektionaler Informationsverarbeitung entlang der Wirkungskette, von Wahrnehmung über Umweltmodellierung bis hin zu Planung und Umsetzung. Generative Methoden schaffen einen Feedbackkanal und erweitern die Informationsverarbeitung bidirektional. Die nxtAIM- Forschung  lässt Verbesserungen beim automatisierten Fahren erwarten.

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